Gemeinde Lobmingtal

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As Lobmingtol


Am Gaberl oben faungt es aun,
do kaunst noch Graz schon obi schaun.
Noch Norden schaust zum Stoaplanhaus,
do siagst vüll Wold, do bist zu Haus.

Im Hintertol kummt dir in Sinn,
gibt’s Jogd und scheane Olmen drinn.
Zum Radlfoahrn und Schitourn geh´n
tuast maunch´n auf den Stoaplan seh´ n.

Du foahrts die Gaberlstroß´n runter,
genießt den Blick und do wirst munter.
Die Berge loch´n dir entgegen,
die rundherum des Murtol prägen.

Jetzt tuast den weiten Blick verlosss´n,
biags obi in die Meran Stroß´n.
Der Blick, der follt des erste mol,
ins wunderschöne Lobmingtol.

Bold siegst des Dörfl unten liegen,
es tuat sich an die Hänge schmiegen.
Kleinobming mocht dir jetzt vüll Freid,
fürs Große fehlt dem Dorf die Weit.

As Kircherl thront in selger Ruah,
die Häuser ringsum g´hörn dazua.
A Freibod gibt´s und a an Lift,
wa ma Dorfleit und Fremde trifft.

A Mitterlobming is bekaunnt,
dein Blick trifft jetzt des Bauernlaund.
Die Höfe Griaß´n von die Häng,
des Tol wird weit und wieder eng.

Und bold wird´s Tol daun richtig weit
Großlobming is für di bereit.
A Dorf mit jungem neichem Leben
locht dir im Lobmingtol entgegen.

Ob Kirche , Schul, ob gutes Essen,
Schloss, Camping sull ma neit vergessen.
Vom Lobmingtol gibts Sochn gnua,
zu Ende is es bei der Mur.

Im Lobmingtol wär´es neit gscheit,
wärn do neit vüll tolle Leit,
die in Gemeinschaft sich einbringen,
die musizieren tun oder singen.

A Glück dass ma vüll Schönes haum.
Wir Lobmingtola wochs´n zaum.

Ein Gedicht von Gemeinderat Bartholomäus Reiter